Legal oder illegal?

Legal oder illegal – so ist es um die Rechtslage im Netz bestellt


Oft herrscht bei Internetnutzern Unklarheit darüber, was im Netz erlaubt ist und was nicht. Vor allem im Bereich der Downloads stellen sich die Nutzer oft diese Frage. Dabei sind sich nicht einmal die Gerichte darüber einig, was erlaubt ist und was nicht. Gerade im Bereich des Usenet kommen immer wieder hitzige Diskussionen auf. Teilweise wurden sogar diverse Plattformen geschlossen, da die Rechtslage nicht eindeutig geklärt werden konnte. Genauso oft wird darüber auch rechtlich diskutiert, ob das alleinige ansehen von gerade aktuellen Kinofilmen, die erst kürzlich ausgelaufen sind, strafbar ist. Der jetzige Stand der Rechtslage hat sich erst einmal darauf geeinigt, dass das alleinige kostenlose ansehen von solchen Filmen, online nicht strafbar für die Nutzer ist.


Lediglich wenn ein direkter Download auf den heimischen Rechner erfolgt, können sich Nutzer nicht mehr auf das Recht der privaten Nutzung berufen und machen sich somit strafbar. Das gilt auch für alle weiteren Werke, wie beispielsweise Musik, die nicht Lizenzfrei sind, und der Nutzer nicht der Urheber des Werkes ist. Das bedeutet im Klartext, werden Musik oder Filme herunter geladen, die nicht dem Nutzer gehören, oder von diesem erstellt wurden, er also nicht der Urheber des Werkes ist, macht sich dieser strafbar und kann rechtlich belangt werden. Das alleinige ansehen, oder anhören von Musik und Filmen ist nach aktueller Rechtsprechung nicht strafbar.


1. Rotes Tuch Abmahnindustrie – es kann jeden User treffen
2. Die Rechtslage ist mitunter komplex
3. Die Rechtslage bei privaten Kopien und Downloads
4. Was ist strafbar? Downloads in der Grauzone
5. Die legalen Alternativen für User
6. Ohne Sorgen Downloaden – Usenet anstatt P2P
7. Fazit

1. Rotes Tuch Abmahnindustrie – es kann jeden User treffen


Da es nicht immer leicht ist, zu wissen ob man sich im legalen oder illegalen Bereich bewegt, kann man auch als argloser User schnell in die Fänge der Abmahnindustrie geraten. Es wurden auch bereits User von Anwälten angeschrieben, die sich beispielsweise auf der geschlossenen Video Plattform kino.to Filme angesehen hatten. Denn nach Ansicht einiger Richter und Anwälte, machten sich auch die User und nicht nur die Betreiber der Plattform strafbar, da eine unerlaubte Vervielfältigung von Filmen stattfand. Dabei meinte man das Herunterladen der Filme beim streamen. Dabei wurden die Filme nicht direkt auf die Rechner der User heruntergeladen, sondern lediglich zeitweilig während der Stream lief.


Dies reichte bereits einigen Anwälten, um einigen Usern der Plattform Abmahnungen mit teils horrenden Summen zukommen zu lassen. Meist folgen diesen Abmahnungen auch sogenannte Unterlassungsklagen. Um solche Abmahnungen und Unterlassungsklagen fern zu halten, sollte man also als User lieber zweimal hinsehen, bevor man noch einen Brief von einem Anwalt erhält. Dennoch ist nicht alles gleich illegal, was den großen Konzernen aus Musik- und Filmindustrie nicht in den Kram passt. Oft wird auch vorschnell eine Abmahnung gesandt, in der Hoffnung, dass der Empfänger diese aus Angst einfach zahlt. Ein Beispiel dafür ist die große Abmahnwelle, die erst vor wenigen Jahren aufkam. Dabei waren auch User betroffen, die sich keineswegs im illegalen Bereich bewegten. Deshalb ist es wichtig immer erst zu prüfen ob eine Abmahnung auch gerechtfertigt ist. Im Zweifelsfall hilft immer noch der Weg zum Anwalt des Vertrauens.

2. Die Rechtslage ist mitunter komplex


Gerade das Thema mit der geschlossenen Plattform kino.to ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie komplex doch die Rechtslage im online Bereich ist. Dabei muss auch gesagt werden, dass es auch immer auf die Beurteilung der Juristen ankommt. Das sowohl bei Anwälten, wie auch bei Richtern. Denn was der eine Richter als strafbar empfindet, kann ein anderer Richter wiederum ganz anders bewerten. Dies rührt mitunter daher, dass viele Bereiche der online Welt für das Rechtssystem noch immer recht neu ist und sich oft auch in der rechtlichen Grauzone befindet, in der eine Entscheidung aus rechtlicher Sicht sehr schwer fällt. Gerade deshalb ist man immer auf die Beurteilung der jeweiligen Juristen angewiesen, die für eine faire Rechtsprechung verantwortlich sind. Gesetzlich gibt es aktuell keine festen Regelungen, was das Ganze nicht gerade einfacher macht.


Ein weiteres Beispiel für die Komplexität der Materie ist auch die Frage, ob es denn nun auch strafbar ist, Sendungen und Filme aus dem Mediatheken der Fernsehsender zu speichern. Die Frage stellt sich nicht von ungefähr. Denn rechtlich gesehen sind die Filme und Serien in den Mediatheken nur etwa 14 Tage verfügbar. Was wenn man diese nun speichert um sie später einmal anzusehen? Fällt dies auch unter unerlaubte Vervielfältigung? Auch YouTube und Co. befinden sich immer noch in der Grauzone. Die Gesetzgeber haben hier also noch durchaus Nachholbedarf um einen eindeutigen Sachverhalt im online Bereich sicherzustellen.

3. Die Rechtslage bei privaten Kopien und Downloads


Auch in diesem Bereich gestaltet sich die eindeutige Rechtslage als schwierig. Handelt es sich zum Beispiel um eine Kopie, die man von einer gekauften Musik CD auf den eigenen Rechner zieht, ist dies solange noch Legal, wie man auch über das Original Verfügt. Doch auch hier kommt es immer wieder von Fall zu Fall darauf an, wie der jeweilige Jurist die Sachlage einschätzt. Kopien dürfen teilweise erstellt werden, wenn diese lediglich zu privaten Zwecken genutzt und nicht weiter gegeben werden. Auf der sicheren Seite ist man allerdings, wenn man auch über das Original verfügt.


Bei Downloads wird sie Sache aber wieder schwieriger. Handelt es sich um Lizenzfreies Material, wie Bilder, Grafiken, Musik und Filme, dürfen diese von jedem User problemlos aus dem Netz heruntergeladen werden. Auch wenn man für die angebotenen Dateien Geld bezahlt, ist man in der Regel auf der sicheren Seite, solange man die Datei von dem Lizenzgeber erwirbt. Aber auch hier gilt wie immer, im Zweifelsfall erst einmal die rechtliche Lage prüfen, oder einen Juristen um Rat fragen, bevor man sich am Ende doch noch strafbar macht.

4. Was ist strafbar? Downloads in der Grauzone


Auch wenn es sich nun widersprüchlich anhört, nicht jeder Download ist strafbar. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die sich für das Herunterladen von Dateien anbieten. Bei einigen handelt es sich um rechtlich unbedenkliche Downloads, andere wiederum bewegen sich in einer Grauzone und von den letzteren sollte man besser die Finger lassen, wenn man nicht bald Post vom Anwalt bekommen möchte. Auch eine einwandfreie Alternative soll hier aufgezeigt werden, mit der man sich um legal oder illegal keine Sorgen machen muss. Nachfolgend ein paar der gängigsten Varianten und wie man dabei aus rechtlicher Sicht fährt.

Sharehoster & Filesharing – illegal ?


Mit dieser Variante handelt man eigentlich fast immer illegal. Dabei könnte Filesharing eine interessante Möglichkeit im Download Bereich sein. Unter dem Filesharing versteht man das Teilen von digitalen Dateien über das Internet. Dazu gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Entweder können die betreffenden Dateien von einem zur Verfügung stehenden Server heruntergeladen werden, oder aber die Daten werden direkt von dem Rechner eines anderen Users heruntergeladen. Auch beim Filesharing wird in der Regel eine spezielle Software verwendet, die es überhaupt erst möglich macht, dass die Dateien kostenlos zum Download bereitstehen. Zudem steht auch beim Filesharing ein ganzes Netzwerk dahinter, das in der Regel auch auf Sharehoster Basis arbeitet.


Doch gerade bei solchen Angeboten herrscht ebenfalls Unklarheit darüber, ob man sich im legalen oder illegalen Bereich bewegt. Die Mehrheit geht jedoch davon aus, dass man sich beim Gebrauch von Sharehostern und dem Filesharing strafbar macht. Denn hier werden Daten von Nutzern für Nutzer angeboten, bei dem in den meisten Fällen das Urheberrecht verletzt wird, also beispielsweise Filme oder Musik angeboten wird, die nicht lizenzfrei sind. Da es hier schnell zu strafbaren Handlungen kommen kann, sollte man sich also lieber zweimal überlegen ob man das Filesharing anwenden möchte. Zwar gibt es auch die Möglichkeit hier legal Dateien herunterzuladen, jedoch ist dieses Angebot nur schwer zu finden. Dropbox wäre dabei eine solche legale Möglichkeit, da das Portal sehr darauf bedacht ist, Missbrauch zu verhindern.

Streamripping und Converting – die rechtliche Grauzone


Hier wird die Sachlage schon schwieriger, da die Grenzen zwischen illegal und legal verschwimmen. Beim Streamripping werden Audio- und Videodateien mitgeschnitten. Dazu werden sogenannte Converter Programme genutzt. Besonders beliebt ist diese Variante im Musikbereich. Bekanntestes Beispiel von Streamripping ist dabei das Portal YouTube. Hier wird besonders viel Audio von den Musikvideos mitgeschnitten. Dieses Vorgehen kann dabei sowohl legal, wie auch illegal sein. Ausschlaggeben dabei ist, welcher Inhalt mitgeschnitten wird. Um sicher zu gehen ob man mit dem mitschnitt nun legal handelt oder nicht, sollte man folgendes dazu wissen.


Handelt es sich bereits beim Originalstream um ein rechtlich umstrittenes Material, ist in der Regel auch der Mitschnitt, egal ob in Audio- oder Videoform, illegal. Wird jedoch Inhalt mitgeschnitten den man überall legal anhören oder sehen kann, handelt man legal. Denn dann ist das nichts anderes, als würde man Songs aus dem Radio auf Kassette aufnehmen, oder Fernsehfilme auf Kassette aufnehmen.


Zudem sind Privatkopien in diesem Bereich auch weiterhin legal zulässig, solange der User keinen Kopierschutz umgeht oder gar knackt. Diese Regelung gilt bislang auch für das Konvertieren von beispielsweise YouTube Videos, solange diese danach nicht im Netz zum Download angeboten oder vervielfältigt werden. Die persönliche, also Privatnutzung, ist also rechtlich unbedenklich.

Kino.to und Co. – hier handelt es sich um Sonderfälle


Großer Wirbel herrscht noch immer bei Portalen wie kinox.to oder movie2k.to. Hier können vor allem aktuelle Kinofilme online angesehen werden. Vor nicht allzu langer Zeit wurde das sehr beliebte Portal kino.to vom Netz genommen, da es eben dieses Angebot zur Verfügung stellte. Dabei wurde sogar der Betreiber der Plattform zu einer Haftstrafe von 4,5 Jahren. Da es sich in erster Linie um aktuelle Kinofilme handelt die dort kostenlos angesehen werden konnten, machten sich auch die Nutzer des Portals strafbar. Auch das mitschneiden ist hier strafbar und fällt nicht unter das Recht der Privatkopie. Zwar ist die Nutzung der oben erwähnten Nachfolger Portale bislang nicht verboten und auch die Nutzer handeln aus rechtlicher Sicht noch nicht illegal, jedoch ist es auch hier nur eine Frage der Zeit, bis es rechtliche Konsequenzen haben wird. Denn wenn dort aktuelle Filme kostenlos angesehen werden, die bei allen anderen Anbietern nur gegen eine Gebühr angesehen werden dürfen, sollte man sich als User von kinox.to und Co. auf jeden Fall seine Gedanken machen.

5. Die legalen Alternativen für User


Gerade für User, die online gerne aktuelle Filme anschauen, gibt es einige legale Alternativen zu kinox.to und Co. Auf MyVideo, MSN Movies, Viewster und ähnlichen Portalen können die Nutzer ebenfalls kostenlos und legal Filme und Serien online ansehen, ohne sich Gedanken über rechtliche Konsequenzen machen zu müssen. Bei Maxdome zahlt man zwar eine kleine monatliche Gebühr, kann sich aber auch aktuellere Filme und Serien, ebenfalls legal, ansehen als bei beispielsweise MyVideo.


Ebenfalls können viele Fernsehsendungen ebenfalls kostenlos und legal auf den Mediatheken der öffentlichen Fernsehsender angesehen werden. Dazu muss man lediglich auf die Internetseite des entsprechenden Senders gehen und dort die Mediathek aufrufen. Dort findet man dann alle aktuellen Sendungen die online angerufen werden können. Als Alternative dazu gibt es die aktuellen Sendungen der öffentlichen Sender auch als Übersicht auf Zattoo.com – natürlich auch legal.


Für Liebhaber von Musik bietet sich nicht nur YouTube an. Auch Clipfish und Dailymotion, oder Tape.tv ermöglichen das Musikstreaming kostenlos und legal – und das ganz ohne Registrierung.

YouTube – die rechtliche Grauzone


YouTube zählt als Streaming Portal zu den beliebtesten seiner Art. Hier kann man nahezu alles finden. Von aktuellen Musikvideos, über Let‘s Plays oder teilweise auch Trailer oder gar Serien. Doch wie ist es um die rechtliche Seite bestellt? Eine eindeutige Regelung scheint es bis jetzt nicht zu geben. Zwar ist es einerseits erlaubt, Videos dort ohne rechtliche Konsequenzen anzusehen und sogar herunterzuladen solange es sich um eine Private Nutzung handelt, andererseits wird in Gerichtsurteilen immer wieder auch nur das teilweise Downloaden von Datei Paketen für den Stream als teilweise illegale Handlung angesehen, da es sich im engsten Sinne wiederum um ein unerlaubtes Vervielfältigen der Videos und Musik handelt.


Auch bei online Radios ist das Kopieren der Musik erlaubt, da es sich um eine legale Quelle handelt. Zumal das damalige kopieren von Musik aus dem Radio auf Kassetten auch nicht illegal war, ist auch das Speichern auf dem heimischen Computer keine strafbare Handlung.


Jedoch gibt es bis jetzt für alle User und Nutzer von YouTube Entwarnung. Solange die Downloads nicht weiter gegeben, oder wissentlich vervielfältigt werden, ist der Download dort und auch das Streamen legal. Zumindest solange bis es eine entsprechende rechtliche Regelung dazu gibt.

Ist die Plattform Goldesel.to illegal?


Auch hier handelt es sich um eine beliebte Plattform im Internet, die nicht nur aktuelle Filme und Musik im Angebot hat, sondern auch noch aktuelle Games. Dabei gilt auch hier: Filme, Musik und Games sind urheberrechtlich geschützt und dürfen auch nicht ohne Genehmigung des Urhebers zum Download angeboten werden. Doch hier macht sich Goldesel.to eine Lücke im Gesetz zunutze. Die Endung to steht für das Königreich Togo. Hier ist auch der angemeldete Firmensitz von Goldesel.to. Dies bedeutet, dass gegen das Unternehmen nicht ohne weiteres eine rechtliche Handhabe besteht.


Auch bei online Radios ist das Kopieren der Musik erlaubt, da es sich um eine legale Quelle handelt. Zumal das damalige kopieren von Musik aus dem Radio auf Kassetten auch nicht illegal war, ist auch das Speichern auf dem heimischen Computer keine strafbare Handlung.


Zudem verweisen die Betreiber auf ihrer Plattform auch ausdrücklich darauf, dass der Download des Inhaltes rechtliche Konsequenzen, in Form von Abmahnungen mit sich ziehen kann und jeder Nutzer auf eigene Verantwortung handelt. Ebenfalls bietet Goldesel.to die Filme und Co. nicht direkt zum Download an, sondern verweist auf dementsprechende Links die zum Angebot, beziehungsweise Download weiter führen.


So sollte jeder Nutzer von dem Gebrauch von Goldesel.to absehen. Denn wer über das Portal urheberrechtlich Geschütztes Material herunterlädt, macht sich in jedem Falle strafbar. Auch das Recht auf die Kopie zu Privaten Zwecken greift hier nicht. Dabei würde lediglich eine Grauzone entstehen, die jedoch sehr schwammig ist. Als User sollte man sich hier nicht darauf verlassen, dass man sich tatsächlich in der Grauzone befindet. Nur zu gerne Nutzen viele Anwälte die Möglichkeit, Abmahnungen bei dem Gebrauch von Goldesel.to und ähnlichen Portalen, gegen die User durchzusetzen.

Nox.to – ist der Download hier legal?


Mit Goldesel.to, reiht sich auch Nox.to in die Reihen der illegalen Anbieter von urheberechtlich geschütztem Material ein. Zwar kann man bei Nox.to, anders als bei Goldesel.to, nicht nur aktuelle Filme ansehen, sondern auch 3D Filme, Blu-rays und Filme in HD von der Plattform direkt auf den heimischen Rechner ziehen. Da es sich hier zweifelsfrei ebenfalls um Material handelt, für das keine rechte zur Vervielfältigung weder von Nox.to, noch von den Usern erworben wurde, ist auch hier der Download in vollem Umfang strafbar. Abmahnungen gegen Nutzer sind hier bereits vorprogrammiert. Auch wenn die Verlockung groß ist aktuelle Filme und ähnliches kostenlos herunterladen zu können, sollte man als User auch hier lieber die Finger lassen. Zu groß ist die Gefahr eine deftige Strafe zu kassieren und im schlimmsten Falle sogar eine Freiheitsstrafe zu riskieren. Das sollte es keinem Nutzer wert sein.

Filme kostenlos im Netz ansehen – Kinox.to


Lange haben User im Netz auf das Angebot von kino.to zurückgegriffen. Hier konnten unzählige User aktuelle Filme und Serien kostenlos ansehen – und machten sich damit wie die Betreiber auch, strafbar. Zudem bestanden auf der Plattform teilweise enorme Sicherheitslücken, die nicht nur die Privatsphäre der Nutzer bedrohten. Auch nutzten viele Hacker die Plattform dazu über Links und dergleichen. Schädliche Viren auf Private Rechner zu verteilen. Auch was die Qualität der dort angebotenen Filme anging, war diese nicht immer gut. Kein Wunder also, dass die Plattform geschlossen wurde und die Betreiber, wie auch einige Nutzer, rechtlich belangt wurden. Während die Nutzer vorwiegend hohe Geldstrafen bekamen, wurde der Chef von kino.to sogar zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.


Als wäre das nicht genug hat dann eine neue Plattform mit ähnlichem Angebot, kinox.to, eröffnet. Aber auch hier handelte es sich um eine illegale Plattform. Das herunterladen und ansehen von Filme die auf kinox.to erhältlich sind, ist ebenfalls für die Nutzer strafbar. Deshalb sollte man lieber die Alternativen und legalen Angebote von MyVideo und Co. in Anspruch nehmen. Denn hier kann man ohne Bedenken Filme und Serien online ansehen, ohne sich Viren einzufangen, oder eine Abmahnung von einem Anwalt zu erhalten. Auffallend ist auch, das alle Portale die Filme zum Download anbieten an denen die Betreiber keine Rechte besitzen, meist über eine to Endung verfügen. Als Nutzer von solchen Seiten, mit dieser Endung, sollte man sich also lieber zweimal vergewissern, dass es sich um ein legales Angebot handelt.

6. Ohne Sorgen Downloaden – Usenet anstatt P2P


Immer erfolgreicher werden Juristen bei der Jagd nach illegalen Downloads. Immer mehr User zwielichtiger Download Portale erhalten deshalb Post von einem Anwalt, die meist sehr hohe Geldstrafen mit sich ziehen. Genau aus diesem Grund beziehen viele Internet User ihre Filme und Musik mittlerweile aus dem Usenet, anstatt aus dem P2P Netzwerk. Denn bei P2P Netzwerken, wie beispielsweise eMule oder BitTorrent handelt es sich nicht nur um reine Tauschbörsen, bei denen User unter sich Dateien austauschen, sondern auch Filme und Musik zum Download bereitstellen. Dabei kann man davon ausgehen, dass keiner der User die Rechte zur Vervielfältigung, oder Weitergabe vom Urheber besitzt. Somit handelt es sich also um eine strafbare Handlung, was mit empfindlichen Geldstrafen geahndet werden kann, wenn man denn erwischt wird. Ebenfalls kann man hier von jedem anderen User der sich in der Tauchbörse befindet, auch gesehen werden. So wird man also auch für Hacker angreifbar.


Anders sieht es bei der Nutzung des Usenet aus. Hier kann man nicht nur unterschiedliche Dateien herunterladen, sondern ist auch anonym im Netzwerk unterwegs. Doch zum Download von Dateien aus dem Usenet Netzwerk, benötigt man auch eine spezielle Software, ohne die man keinen Zugriff auf die Daten hat. Zudem kann man hier mit einer hohen Geschwindigkeit die Dateien herunterladen. Zwar werden vereinzelt auch im Usenet Dateien angeboten, über die die Anbieter keine Rechte verfügen, greift man aber nur auf legale Daten zurück, kann man besten Gewissens im Usenet stöbern. Da man aber im Usenet vollkommen anonym unterwegs ist und die Daten nur in Teilstücken von unterschiedlichen Newsservern heruntergeladen werden, kann man nur schwer zurückverfolgen, wer welche Inhalten gezogen hat. Dies machen sich aber auch einige User zunutze, um Filme und Musik aus dem Netzwerk zu ziehen. Hier liegt jedoch jeder selbst in der Verantwortung was er downloadet oder nicht. Auf alle Fälle ist das Usenet die sicherste Variante für Internet Nutzer wenn es um Downloads geht.

7. Fazit


Wer gerne im Netz Filme und Serien anschaut, für den gibt es eine große Bandbreite an legalen und kostenlosen Anbietern. Mit MyVideo, MSN Movies oder den kostenlosen Mediatheken der öffentlichen Fernsehsender hat man eine große Auswahl an Filmen und Serien und das völlig legal.


Wer hingegen gern Musik hört, oder auch Musikvideos ansieht, für den empfehlen sich Clipfish, YouTube oder online Radiosender. Auch der Download hier ist rechtlich unbedenklich.


Wenn es aber um Downloads im Allgemeinen geht, empfiehlt sich das Usenet. Hier kann man alle möglichen Dateien zum sicheren und anonymen Downloaden finden. Und anders als bei Anbietern wie Movie2k. oder kinox.to , muss man sich beim Download keine Sorgen machen. Als Anbieter vom Usenet Empfehlen sich neben bekannten Anbietern wie UseNext oder Firstload, vor allem der Provider Usenet.nl. Auch hier kann man mit voller Geschwindigkeit Daten herunterladen und bewegt sich im Netzwerk mit höchster Sicherheit und Anonymität. Ebenfalls kann man das Angebot von Usent.nl erst einmal kostenlos und ohne Anmeldung in Ruhe, sowie unverbindlich testen. Denn wer kauft schon gerne die Katze im Sack. Somit ist das Usenet die beste Alternative wenn es um sichere Downloads aus dem Netz geht.

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